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TOP Fragen



  1. Wie sieht die derzeitige Versorgung mit DVB-T in NRW aus?
  2. Warum treten zeitweise Bildstörungen auf?
  3. Warum kann ich nicht alle Programme empfangen?
  4. Inwieweit bin ich als Kabel- oder Satelliten-Nutzer von der DVB-T-Einführung betroffen?

Fragen



  1. Ich nutze bereits DVB-T, kann aber den ZDFinfokanal nicht empfangen. Warum?
  2. Warum werden Programme wie z. B. DSF, n-tv und andere private Programme nicht über DVB-T gesendet?
  3. Was passiert mit der Audiodeskription in den Programmen des ZDF und 3sat?
  4. Was passiert mit Dolby Digital im ZDF Multiplex?
  5. Wird über DVB-T auch Hörfunk empfangbar sein?
  6. Dürfen die öffentlich-rechtlichen Programmanbieter die analoge Antennenversorgung zugunsten der digitalen Versorgung einstellen?
  7. Entstehen bei DVB-T weitere Zusatzkosten?
  8. Erhöht DVB-T den Elektrosmog?
  9. Kann ich zum Empfang des digitalen terrestrischen Fernsehens auch einen digitalen Kabel- oder Satelliten-Empfänger nutzten?
  10. Kann man den Decoder in ganz Deutschland und auch im Ausland nutzen?
  11. Warum laufen analoge und digitale Antennenübertragung nicht parallel?
  12. Was bedeutet DVB-T?
  13. Was braucht man für den Empfang von DVB-T?
  14. Was kann man tun, um DVB-T im Auto zu nutzen?
  15. Was passiert bei DVB-T mit Videotext und Videorecorder?
  16. Was sind Vor- und Nachteile von DVB-T?

Antworten



Frage: Wie sieht die derzeitige Versorgung mit DVB-T in NRW aus?


Die prognostizierte Versorungskarte können Sie
hier einsehen.
Eine detaillierte Darstellung der Versorgung mit öffentlich-rechtlichen Programmen in den verschiedenen Regionen finden Sie hier.

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Frage: Warum treten zeitweise Bildstörungen auf?


Bei speziellen Wetterlagen kan es zu sogenannten "Überreichweiten" mit dem Effekt kommen, dass fern liegende Sender die lokale UKW-und FS Empfangbarkeit deutlich stören. Diese Störungen nehmen im Tagesverlauf deutlich ab und sind kein Dauerzustand.

In den Monaten Januar bis März und September bis November sind troposphaerisch bedingte Überreichweiten in Mitteleuropa vereinzelt möglich.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite des UKW/TV-Arbeitskreises; www.ukwtv.de.

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Frage: Warum kann ich nicht alle Programme empfangen?


1) Grundsätzliche Empfangssituation:
Vergewissern Sie sich unter www.nrw.ueberallfernsehen.de, bzw. bei einem ortskundigen Händler, welche Empfangssituation bei Ihnen besteht. Sofern der Empfang unzureichend ist, sollte eine Zimmerantenne mit integriertem Verstärker, eine sogenannte aktive Antenne, erprobt werden. Diese verstärkt die empfangenen Signale. Aktive Antennen werden über ein Koaxialkabel an den DVB-T-Empfänger angeschlossen und benötigen für den Verstärker stets eine Betriebsspannung. Sie wird entweder in einem Steckernetzteil erzeugt oder von dem DVB-T-Empfänger über das Koaxialkabel zugeführt, wenn der DVB-T-Empfänger dafür ausgelegt ist.
Im Bedarfsfall muss der Einsatz einer Außenantenne erfolgen. Ist diese auch nicht ausreichend, dann wird eine entsprechende Dachantenne benötigt. Durch eine Feldstärkemessung, die vom Fachhändler mit Hilfe geeigneter Messgeräte durchgeführt werden kann, ist der erforderliche Antennenaufwand mit ausreichender Sicherheit ermittelbar.

2) Standort der Zimmerantenne:
Der ideale Standort der Zimmerantenne hängt von verschiedenen Einflussgrößen ab. Gegebenenfalls müssen mehrere Versuche unternommen werden, um den richtigen Platz zu finden. Ähnlich zur Nutzung des Handys dürften die besten Empfangsbedingungen in der Nähe von Fenstern herrschen. Sollten beim ersten Sendersuchlauf nicht alle Programme vorhanden sein, stellen Sie die Antenne an einen anderen Platz und starten Sie den Suchlauf erneut.

3) Vertikale Polarisation:
Da beim digitalen terrestrischen Fernsehen überwiegend mit vertikaler Polarisation gearbeitet wird (Ausnahme: Wuppertal, Bielefeld und Minden arbeiten horizontal), sollte auch die Antenne darauf umgestellt werden. Dies bedeutet bei der bisher waagerecht montierten Antenne eine Drehung um 90 Grad in die vertikale Position. Außerdem muss die Antenne bis 862 MHz (Kanal 66) geeignet sein.

4) Ältere Filter oder Verstärkeranlagen bei Dachantennen anpassen:
In manchen älteren Dachantennen-Installationen wurden Filteranlagen eingebaut um die Signale von Mehrfachantennen störungsfrei koppeln zu können. Diese Filter wie auch Verstärkeranlagen müssen an die neuen digitalen Kanäle angepasst werden. Ihr örtlicher Fachmann kann Ihnen dabei weiterhelfen.


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Frage: Inwieweit bin ich als Kabel- oder Satelliten-Nutzer von der DVB-T-Einführung betroffen?


Als Kabel- oder Satelliten-Nutzer sind Sie von der Umstellung auf das neue digitale terrestrische Antennenfernsehen nicht unmittelbar betroffen. D.h., Sie können über Ihren gewohnten Empfangsweg weiterhin fernsehen. Selbstverständlich können Sie DVB-T als Ergänzung für Ihr Zweit- oder Drittgerät nutzen. Auch an Orten, an denen Sie bisher vielleicht keinen zufriedenstellenden Empfang hatten – wie im Garten oder auf dem Campingplatz – bietet Ihnen DVB-T nun eine Empfangsmöglichkeit.

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Frage: Ich nutze bereits DVB-T, kann aber den ZDFinfokanal nicht empfangen. Warum?


Zuschauer müssen zum Empfang des ZDFinfokanals einen erneuten automatischen Suchlauf (Umstellung ist am 1. September 2007erfolgt) an Ihrem DVB-T-Endgerät durchführen. Wir empfehlen außerdem, das Gerät vor dem Suchlauf zunächst auf die "Werks- oder Grundeinstellungen" zurückzusetzen. Danach wird der ZDFinfokanal in Ihrer Programmliste aufgeführt sein. Wie Sie Ihr DVB-T-Endgerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen, finden Sie in der Bedienungsanleitung des Gerätes.

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Frage: Warum werden Programme wie z. B. DSF, n-tv und andere private Programme nicht über DVB-T gesendet?


Aufgrund der begrenzten Frequenzressourcen führte die Landesmedienanstalt von NRW ein Ausschreibungsverfahren durch.
Auf diese Ausschreibung haben sich nicht alle privaten Programmveranstalter beworben und fanden daher auch keine Berücksichtigung im Programmangebot.
Hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Programme wurde versucht die dritten Programme der an NRW angrenzenden Rundfunkanstalten im Programmbouquet zu berücksichtigen.
Leider können auch hier - aufgrund der begrenzten Frequenzressourcen - nicht sämtliche öffentlich-rechtlichen Programme angeboten werden.

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Frage: Was passiert mit der Audiodeskription in den Programmen des ZDF und 3sat?


Selbstverständlich ist die Audiodeskription für unsere sehbehinderten Zuschauer auch künftig über DVB-T in den Programmen ZDF und 3sat verfügbar.

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Frage: Was passiert mit Dolby Digital im ZDF Multiplex?


Leider steht trotz Herausnahme des ZDFdigitext noch nicht genügend Bandbreite für die Verbreitung eines weiteren Programms innerhalb des Multiplexes zur Verfügung. Deshalb können im ZDF-Hauptprogramm und in 3sat via DVB-T künftig keine Sendungen im DolbyDigital-Ton mehr ausgestrahlt werden, da die bisherige AC3-Datenrate für die Verbreitung des ZDFinfokanal benötigt wird.

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Frage: Wird über DVB-T auch Hörfunk empfangbar sein?


Nein, es ist nicht vorgesehen, Radioprogramme in die DVB-T Ausstrahlung einzubeziehen. Der Hörfunk wird seit einigen Jahren über Digital Radio (DAB) übertragen und ist bereits in weiten Teilen Deutschlands im Regelbetrieb eingeführt. Anders als bei DVB-T gibt es bei DAB durch die Nutzung von UKW einen sehr langen Simulcastbetrieb. Weitere Informationen zum Thema DAB finden Sie unter www.digitalradiowest.de. Wenn Sie über Ihre Dachantenne UKW empfangen, können Sie die Hörfunkprogramme auch weiterhin in der gewohnten Qualität analog empfangen.

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Frage: Dürfen die öffentlich-rechtlichen Programmanbieter die analoge Antennenversorgung zugunsten der digitalen Versorgung einstellen?


Ja, denn in dem am 01.04.2004 in Kraft getretenen 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag aller Bundesländer heißt es in § 52 a: ARD und ZDF "sind berechtigt, zu angemessenen Bedingungen die analog terrestrische Versorgung schrittweise einzustellen, um Zug um Zug den Ausbau und die Zuweisung digitaler terrestrischer Übertragungsmöglichkeiten zu ermöglichen". Die analoge terrestrische Fernsehversorgung kann auch dann eingestellt werden, wenn der Empfang der Programme über einen anderen Übertragungsweg gewährleistet ist.

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Frage: Entstehen bei DVB-T weitere Zusatzkosten?


Nein, da die Programme nicht als Bezahlfernsehen angeboten werden. Auch die Rundfunkgebühren erhöhen sich wegen DVB-T nicht.

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Frage: Erhöht DVB-T den Elektrosmog?


Nein. Die digitale Übertragung benötigt geringere Sendeleistungen, so dass sich die Gesamtbelastung nicht erhöht, obwohl mehr Programme empfangbar sind. Untersuchungen des Bundeswirtschaftsministeriums sowie Messungen in der schon umgestellten Regionen Berlin-Brandenburg zeigen, dass die gesetzlich festgelegten Höchstwerte deutlich stärker als bisher unterschritten werden.

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Frage: Kann ich zum Empfang des digitalen terrestrischen Fernsehens auch einen digitalen Kabel- oder Satelliten-Empfänger nutzten?


Nein, da für die Übertragungswege Satellit, Kabel und Terrestrik unterschiedliche Verfahren für die Übertragung der Fernsehprogramme zum Einsatz kommen. Der Empfang des digitalen terrestrischen Fernsehens ist daher nur mit Hilfe eines DVB-T Empfangsgerätes möglich.

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Frage: Kann man den Decoder in ganz Deutschland und auch im Ausland nutzen?


Die bei DVB-T verwendete Technik ist standardisiert. Bis Ende 2008 sollen mindestens 90% der Bevölkerung in Deutschland das digitale Antennenfernsehen empfangen können. Auch in vielen Urlaubsländern wie Österreich, Schweiz, Spanien, Großbritannien und Skandinavien gibt es DVB-T bereits.

Weiterführende Informationen zu den Verbreitungswegen finden Sie auch in den Broschüren "111 Fragen und Antworten zum digitalen Fernsehen" und "Kabel und Satellit - Der Übergang in die multimediale Welt" der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Beide Broschüren sind kostenfrei erhältlich und unter www.lfm-nrw.de abrufbar.

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Frage: Warum laufen analoge und digitale Antennenübertragung nicht parallel?


Es gibt nicht genügend leistungsstarke terrestrische Fernsehfrequenzen für eine parallele analog-digital Ausstrahlung, wie es in vielen Kabelanlagen üblich oder per Satellit möglich ist.

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Frage: Was bedeutet DVB-T?


Das Kürzel steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial (DVB-T). Das digitale Antennenfernsehen, gehört neben DVB-S für die digitale Satellitenübertragung und DVB-C für die digitale Kabelübertragung zu einer Familie internationaler Übertragungsstandards fürs Fernsehen. Bei DVB werden die Bild- und Tonsignale codiert, komprimiert und als Datenpakete übertragen. Dadurch können vier bis zehn TV-Programme über einen Transponder (Satellit), in einem Kabelkanal oder auf einer Frequenz (Antenne) transportiert werden.

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Frage: Was braucht man für den Empfang von DVB-T?


Für den Empfang von DVB-T benötigt man einen Decoder, der die Digitalsignale für das normale Fernsehgerät "übersetzt". Er wird zwischen Antenne (Zimmer- oder Dachantenne) und TV-Gerät angeschlossen. DVB-T-Empfangsgeräte bietet der Handel bereits ab ca. 70 Euro an.

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Frage: Was kann man tun, um DVB-T im Auto zu nutzen?


Einige Hersteller wie BMW und DaimlerChrysler bieten für ihre Fahrzeuge spezielle DVB-T-Einbausätze. Auch für andere Autotypen bieten Gerätehersteller passende Digitalfernseh-Technik.

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Frage: Was passiert bei DVB-T mit Videotext und Videorecorder?


Auf den Videotext muss nicht verzichtet werden. DVB-T bietet sogar die Möglichkeit, neben Ton und Bild zugleich auch auf Servicedaten zugreifen zu können. Die stellt das Empfangsgerät zum Beispiel als elektronischen Programmführer (EPG) am Bildschirm dar. Etliche Geräte bieten auch die Möglichkeit, mit dieser Programmvorschau einfach per Tastendruck einen Video- oder DVD-Recorder für Aufzeichnungen zu programmieren. Allerdings kann man mit einfachen DVB-T-Empfangsgeräten nicht zugleich ein Programm sehen und ein anderes aufnehmen. Hierfür benötigen Sie ein Gerät mit zwei Empfangsteilen ein sog. Twin-Receiver oder ein eine zweite Set-Top-Box.

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Frage: Was sind Vor- und Nachteile von DVB-T?


Der Zuschauer ist mit DVB-T ungebunden: Ob im Wohnzimmer oder draußen, ob stationär oder mobil - mindestens 11 bis 23 Programme lassen sich so empfangen. Damit entstehen völlig neue Nutzungsformen. Darin liegt der wesentliche Mehrwert von DVB-T:DasÜberallFernsehen. Die Programmvielfalt, die auf den Übertragungswegen Kabel und Satellit geboten wird, wird hingegen nicht erreicht.

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